Hier
finden Sie eine kleine Auswahl an Arzneimittelbildern kurz umrissen.
Der
Hörtip, die Kassette von Dr. Eichelberger zu Mercurius.
Praxis
für
Klassische
Homöopathie
Zu seiner Mutter hatte er ein schlechtes Verhältnis,
da sie verlangte Dinge zu tun und er sich wiederum nicht daran hielt. Sie
wollte z.B. das er Freitags kein Fleisch ißt. Er kaufte dann Fleisch
von seinem Taschengeld und erzählte ihr es dann, so das sie dann wieder
böse auf ihn war. Er schaute gerne Aktion Filme, Thriller und
Kampfkunst Filme.
Ich verstand ihn als intellektuellen Jungen, bei dem sich alles änderte,
als er von links nach rechts umerzogen wurde. Er mag es nicht zu etwas gedrängt
zu werden, dieses ist ein sensibler Punkt bei ihm. Er war stark und hatte
keine Furcht. Als er sitzenblieb machte es ihm nichts aus. Er trotze der Situation
bis zu dem Punkt, an dem er seine Zukunft, sein Leben zerstörte. Das
war die äußerliche Attitüde. In seinem Traum ging es darum
erstochen zu werden, oder selbst zu erstechen. Er steht im Widerspruch mit
sich, das Gegenteil von dem zu tun, was er tun sollte. Im Unterbewußtsein
war der Wunsch den zu töten der ihm widerspricht tief verwurzelt. Er
träumte fast täglich diesen Traum. Nach einer Gabe 10M und 8 Wochen
hatte er den Traum nur noch einmal gehabt. Der Ärger gegen die Eltern
war reduziert und er war auch weniger faul und mehr an seinen Studien interessiert.
Nach einem weiteren Monat träumte er, daß ihn etwas angriff. Ich
deutete dieses als gutes Zeichen. Das Basisgefühl verband sich mit seinem
wachen Gemüt. Seine Auto und Garagenliebe reduzierte sich auch.
Nach zwei Jahren war er in allen Bereichen wieder wohlauf.
Physische Symptome: Schnell gelbe Flecken oder salzige Ablagerungen durchs
Schwitzen auf der Kleidung, Speichelfluß während des Schlafes,
Geschwüre oder vergrößerte Drüsen, destruktive Läsionen
in allen Körperteilen mit Eiter. Wünscht Brot und Butter.
Rubriken: Einbildung, jeder ist ein Feind, umgeben von Feinden, er wird ermordet.
Wunsch den zu töten, der ihm widerspricht. Diktatorisch, egoistisch,
menschenfeindlich, Suizidneigung beim Anblick von scharfen Gegenständen
(Menschen). Impuls sich selbst zu töten beim kleinsten Widerspruch, Einbildung
verstümmelte Körper zu sehen. Irritiertheit abwechselnd mit liebreiz.
Hastige Sprache, Dumpfheit der Sinne. Schlechtes Gedächtnis was er gerade
gelesen hat. Kälte und Hitze verschlechtert, blutiges Sperma, viele diverse
Symptome.
Das Metall Quecksilber ist flüssig bei Raumtemperatur.
Es steht eng mit Aurum und Platinum in Verbindung. Es ist eines der bekanntesten
syphillitischen Arzneimittel.
Das Hauptgefühl ist dominiert oder unterdrückt zu werden, oder es
steht im Widerspruch mit einer extrem diktatorischen Autorität. Die einzige
Lösung ist entweder wegzugehen oder gegen die Dominanz zu revoltieren.
Die Mercurius-Person fühlt sich von allen Seiten bösartig attackiert.
Er bildet sich ein von Feinden umgeben sein, und muß sich seinen Weg
freikämpfen. Diese hoffnungslose Situation provoziert eine verzweifelte
Reaktion. Wie bei Mercurius, als auch bei anderen syphillitischen Mitteln,
hat die Reaktion einen destruktiven Akzent. So kann auch er selbst als Diktator
dastehen, wie in Micha Norlands Artikel: Sadam Hussein und Mercurius, Ich
muß hartnäckig kämpfen, bis zum bitteren Ende, bis alles in
meinem Land zerstört ist. Eines der Hauptthemen ist Gewalttätigkeit,
gegen sich und andere. Er hat den Impuls jeden zu töten, der ihm widerspricht.
Es ist ein Remedie der Extreme. Seine Gewalttätigkeit kommt plötzlich
und impulsiv. In seiner Wut, kann er schnell töten und im nächsten
Moment ist er wieder er selbst als wäre nichts geschehen, ist er in der
Tat gemütlich. Wie Staphisagria zittert er, wenn er sich ärgert
oder wütend ist. Auf körperlicher Ebene zeigt sich die Gewalt und
Zerstörung in Form von Geschwüren mit einer Tendenz zum Verfall
und fauligem Atem.
Mercurius und viele seiner Salze sind in Eile, ungeduldig, schnell. Zum Beispiel
stottern sie, weil sie so hastig sprechen ein Wirrwarr von aufeinanderfolgenden
Worten. Rastlosigkeit auch bei Kindern, altklug und trotzig. Auf der einen
Seite sind sie altklug, auf der anderen Seite dump und dumm. In einem Fall,
brachte ein Vater seinen 15jährigen Sohn. Er war dump und hatte kein
Interesse an seinen Studien, oder überhaupt etwas zu lernen. Sein Vater
sagte, das er in der Kindheit und in frühen Schuljahren überdurchschnittliche
Leistungen brachte. Das Problem begann, als der Lehrer ihn dazu antrieb mit
der rechten Hand zu schreiben, wo er natürlicher Weise doch linkshändig
schrieb. Danach verlor er seine Interessen sehr schnell, war nicht mehr an
seinen Studien sowie laufenden Dingen wie Sport oder Spielen interessiert.
Der Vater hatte ihn dazu angeregt seinen Verstand zu schulen, aber er war
sehr eigensinnig und hatte eine intensive Angst bei Prüfungen. Vor der
Prüfung war er zuversichtlich, aber während der Prüfung wußte
er nichts mehr. Als Resultat blieb er zweimal in der Schule sitzen und sagte
er würde nicht an die Konsequenzen denken. Er war von Autos und Garagen
fasziniert und träumte auch davon. Ebenfalls träumte er von einer
Person, die seinem Vater sehr ähnlich war und auf einem Menschen überfülltem
Bahnsteig stand und einer anderen Person, die seinen Vater von
hinten zu erstechen schien. In einem anderen Traum fiel er die Schultreppe
herunter. Wenn ihm jemand widersprach wurde er schnell böse.
Mercurius vivus (merc.) Quecksilber, syphil.